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"Singt von Hoffnung" - ein CrossOver-Projekt



"CrossOver" - so heißt das Musikprojekt der sächsischen Landeskirche, bei dem Klassik und zeitgenössische Stile wie Jazz oder Pop ineinander greifen und Brücken zwischen alter und neuer Musik schlagen wollen. Ausgehend vom im April 2008 erschienenen Gesangbuch "Singt von Hoffnung", an dessen Konzeption Dezernenten des Landeskirchenamtes, Theologen, Kirchenmusiker, Religionspädagogen und Referenten des Landesjugendpfarramtes gemeinsam gearbeitet und den Inhalt erstellt haben, sollen nun in einem gleichnamigen Projekt, welches die verschiedenen Stilrichtungen der in unserer Landeskirche beheimateten Ensembles (Orgel und Band, Chorsänger und Liedermacher, Bläser- und Streichensembles) in einem Konzert vereint, neben eigenem Repertoire Lieder des neuen Gesangbuches in Form von Bandbearbeitungen, Instrumentalstücken, Chorsätzen, Orgelfantasien u.ä. in den Blickpunkt rücken. Verwendung dabei werden die Notenveröffentlichungen der Sächsischen Posaunenmission und des Kirchenchorwerkes finden. Die Individualität und der Ausdruckswillen jedes Ensembles / jedes Künstlers werden als eigene Farbe in einem bunten Kanon musikalischer Vielfalt hörbar und erlebbar werden.

In einer entsprechend großen Kirche (oder einem geeigneten Außengelände) werden die Musiker und Sänger von verschiedenen Punkten aus und lichttechnisch in Szene gesetzt nacheinander in einen musikalischen Dialog treten. Die Zuhörer, die sitzend (oder stehend) in Kirchenschiff und Seitengängen Platz genommen haben, können die Darbietungen bequem verfolgen und werden dabei z.T. einbezogen. Das Konzert mit einer Gesamtlänge von ca. 90 bis 120 Minuten (möglicherweise auch mit Pause und dafür etwas länger, je nach Entwurf) mündet in ein eindrucksvolles Schlussstück, bei dem alle Teilnehmer gemeinsam musizieren und die Zuhörer singend mit eingebunden werden.

Außerdem erscheint eine CD an deren inhaltlicher Konzeption wiederum Beteiligte aus allen kirchenmusikalischen Bereichen mitgearbeitet haben und exemplarisch die verschiedenen musikalischen Stilrichtungen beinhaltet. Ausführende neben zwei Gemeindechören, einem Bläserchor, sowie einer Band sind der Dresdner Kreuzchor, der Thomanerchor Leipzig und der Chor der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden. Diese soll Interessierten als Anregung und Vorlage für weitere Ideen zu musikalischen Projekten solcher Art dienen.

Ziele des Projektes sind:
  1. das Zusammenführen der verschiedenen musikalischen Genres
  2. die Bekanntmachung des neuen Gesangbuches "Singt von Hoffnung"
  3. die Organisation einer modernen Konzertform, die so in Sachsen nur selten zu erleben ist
Praxisbeispiel

Kontakte:

Landesobmann Kantor Jens Staude

Liedermacher Wolfgang Tost
Am Pfarrstück 15
09221 Neukirchen
Email: Liedtostweb.de
www.wolfgang-tost.de

Michael Fröhlich
Am Rittergut 40
09243 Niederfrohna
Tel.: 03722 90189
www.voicepoint-web.de